Disclaimer

Stornierungen Bedingungen :

- Mehr als 4 Wochen vor Anreise :               keine Kosten
- Zwischen 1 und 4 Wochen vor Anreise:      25 % des Aufenthalts
- Weniger als 1 Woche vor Anreise:             50 % des Aufenthalts
- Weniger als 2 Tage vor Anreise:                80 % des Aufenthalts
- Weniger als 1 Tage vor Anreise:               100 % des Aufenthalts
 
* Die Preisangebote des Hotelinhabers sind freibleibend und bringen keinerlei Verpflichtung mit sich. 
 
* Beschwerden bezüglich der erbrachten Dienstleistungen können nicht akzeptiert werden, wenn Sie dem Hotelinhaber nicht schriftlich innerhalb von sieben Tagen nach Erbringung zugehen.
 
* Der hotelinhaber ist berechtigt, in Zeiten starker Frequentierung (unter anderem, ohne eine Einschränkung vorzunehmen, Schulferien, Sommermonate, usw.) eine Mindestanzahl von Übernachtungen zu verlangen und kann dies ändern, sofern er dies für notwendig erachtet (ausgenommen hiervon sind bereits geschlossene Verträge.)
 
* Haustiere
Wenn ein Gast ein Haustier mit ins Hotel bringen möchte, ist er vor dem Mitbringen des Tiers verpflichtet, den Hotelinhaber hierüber zu verständigen. Er bleibt auch verantwortlich und darf das Tier nicht alleine lassen. Für das Tier wird ein Pauschalpreis berechnet. Der Hotelinhaber kann die Aufnahme von Tieren jederzeit ohne Begründung verweigern.
Allgemeine Geschäftsbedingungen
 
1.
Die vorliegenden Bedingungen sind integraler Bestandteil des Hotelvertrages.
 
Abweichungen davon sind nur schriftlich möglich.
Sie sind unter Ausschluss aller allgemeine Geschäftsbedingungen anwendbar, die auf Dokumenten des Gastes vorkommen, sofern diese zu ersteren im Widerspruch stehen.
 
2.
Die Preisangebote des Hotelinhabers sind freibleibend und bringen keinerlei Verpflichtung mit sich.
 
3.
Die Dienstleistungen werden an einem der Niederlassungsorte des Hotelinhabers erbracht, vorbehaltlich anders lautender schriftlicher Vereinbarungen.
 
4.
Beschwerden bezüglich der erbrachten Dienstleistungen können nicht akzeptiert werden, wenn Sie dem Hotelinhaber nicht schriftlich innerhalb von sieben Tagen nach Erbringung zugehen.
Beschwerden können über unsere Website eingereicht werden, sie sind jedoch nur rechtsgültig, wenn sie per Einschreiben versandt werden.
5.
Die Vertragsparteien
Eine Person, die in einen Hotel übernacht, ist nicht unbedingt eine Vertragspartei: ein Hotelvertrag kann in ihrem Namen durch einen Dritten geschlossen worden sein.
 
Bei Anwendung der vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen wird mit dem Begriff “Vertragspartner” die natürliche oder juristische Person bezeichnet, die einen Vertrag zwecks Hotelreservierung schließt und/oder zu einer Zahlung (als Gegenleistung) verpflichtet ist. Unter dem Begriff “Gast” wird/werden die natürlichen Person(en) verstanden, die beabsichtigt/beabsichtigen, eine Hotelübernachtung zu verbringen.
 
Der Gast, der ohne Reservierung ein Zimmer annimmt und benutzt, ist automatisch ein Vertragspartner und ebenfalls an diese Bedingungen gebunden.
 
6.
Der Hotelvertrag
In Übereinstimmung mit dem Hotelvertrag ist der Hotelinhaber gegenüber dem Gast verpflichtet, für die Unterbringung und die üblichen Dienstleistungen, wie angegeben, zu sorgen.
Hiermit sind die üblichen Dienste des Hotels, entsprechend seiner Kategorie, gemeint, einschließlich der Räume und der verschiedenen Einrichtungen, die den Gästen im Allgemeinen zur Verfügung gestellt werden. Der Vertragspartner ist zur Zahlung des vereinbarten Preises verpflichtet.
 
7.
Form des Vertrages
Für den Vertrag ist keine besondere Form vorgeschrieben. Der Vertrag gilt mit Annahme eines Angebots seitens des Hotelinhabers durch den Vertragspartner als geschlossen.
Die Annahme eines Angebots geht unter anderem aus der Zahlung eines Vorschusses auf die Rechnung oder aus einer Garantie mittels Kreditkarte hervor.
Im Falle eines schriftlichen Vertrages muss der Hotelinhaber das Ankunfts- und Abreisedatum des Gastes zusammen mit dem vereinbarten Preis und der Beschreibung der verlangten Dienstleistungen angeben.
 
8.
Dauer des reservierten Aufenthalts
Wenn vom Gast eine bestimmte Anzahl Übernachtungen reserviert wurde, müssen Anfangs- und Enddatum im Hotelvertrag angegeben werden und sind für beide Parteien verbindlich. Der Vertrag wird am Tag nach der Ankunft des Gastes beendet und zwar spätestens um 10 Uhr, wenn kein Vertrag für mehr als einen Tag angefordert und angenommen wurde.
 
Wenn die Anzahl der reservierten Übernachtungen nicht festgelegt wird, gilt der Hotelvertrag als für mehrere aufeinander folgende Tage geschlossen. In diesem Fall muss eine Kündigung zum folgenden Tag spätestens 10 Uhr durch eine der Parteien erfolgen, damit der Vertrag beendet werden kann. Eine Kündigung seitens des Hotelinhabers an den Gast gilt als an den Vertragspartner adressiert und muss entsprechend den oben genannten Bestimmungen erfolgen. Die Kündigung wird dem Vertragspartner schriftlich bestätigt.
 
Der Hotelinhaber ist berechtigt, in Zeiten starker Frequentierung (unter anderem, ohne eine Einschränkung vorzunehmen, Schulferien, Sommermonate, usw.) eine Mindestanzahl von Übernachtungen zu verlangen und kann dies ändern, sofern er dies für notwendig erachtet (ausgenommen hiervon sind bereits geschlossene Verträge.)
 
9.
Erfüllung des Vertrages
Hotelinhaber und Vertragspartner sind verpflichtet, die Bestimmungen einzuhalten, die in diesen Vertrag aufgenommen wurden.
 
10.
Nichterfüllung des Vertrages
Wenn der Hotelinhaber nicht in der Lage ist, den Vertrag zu erfüllen, ist er verpflichtet, dem Gast ein anderes Quartier in gleichwertiger oder höherer Qualität oder Kategorie anzubieten. Jede Preisdifferenz, die sich hieraus ergibt, geht zulasten des Hotelinhabers. Der Hotelinhaber haftet nicht für indirekte Schäden, die dem Gast oder Dritten entstehen.
 
11.
Entbindung vom Vertrag
Ein Vertrag kann nicht vor seiner vollständigen Erfüllung aufgelöst werden, vorbehaltlich einer gemeinsamen Vereinbarung der Parteien, sofern diese außerhalb der vereinbarten Kündigungsfrist liegt. (Rubrik Annullierung)
 
Jeder Hotelinhaber hat die Möglichkeit, andere Kündigungsfristen und Vertragsstrafen festzulegen, als hier vorgesehen, diese werden zwischen den Parteien zum Zeitpunkt der Schließung des Vertrages vereinbart. (Rubrik Annullierung)
 
12.
Die Bezahlung
Der Hotelinhaber verlangt eine vollständige oder partielle Vorauszahlung für eine schriftliche Reservierung, sofern diese Reservierung 5 Werktage vor dem Ankunftsdatum erfolgt. Erst nach Eingang dieser Vorauszahlung ist der Hotelinhaber verpflichtet, diesen Vertrag zu erfüllen.
Wenn der Hotelinhaber vom Vertragspartner vorab einen Geldbetrag erhält, wird dies als Zahlung eines Vorschusses auf den Vertragspreis betrachtet, es sei denn, etwas anderes wurde schriftlich festgelegt.
 
Wenn die Reservierung weniger als 5 Arbeitstage vor dem Datum der Ankunft erfolgt, muss der Vertragspartner seine Kreditkartendaten vollständig und korrekt schriftlich angeben, mit der handschriftlichen Erklärung, dass der Hotelinhaber im Fall der Annullierung oder bei Nichterscheinen die Karte mit dem Betrag belasten darf, der bei den Kündigungsfristen oder als Vertragsstrafe vorgesehen ist. Dem Hotelinhaber steht es frei, von diesem Recht Gebrauch zu machen.
 
Hotelrechnungen sind bei Vorlage bar zahlbar und müssen vor Abreise des Gastes beglichen sein, es sei denn, vorab wurde etwas anderes im Vertrag festgelegt. (Gruppen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum)
 
Im Falle einer partiellen Anfechtung der Hotelrechnung muss der nicht angefochtene Teil bar bezahlt werden.
 
Sofern keine anders lautenden Bestimmungen bestehen, ist der Hotelinhaber nicht verpflichtet, Schecks, Dividenden, Kreditkarten oder andere ausgestellte Zahlungsmittel anzunehmen, die Bezahlung muss in € erfolgen.
 
Der Vertragspartner ist verantwortlich für die Bezahlung aller Dienstleistungen, die für den Gast erbracht wurden, außerdem für die Dienstleistungen, die bei Abschluss des Vertrages vereinbart wurden, es sei denn, etwas anderes wurde schriftlich festgelegt, wodurch diese Kosten zu Lasten des Gastes gehen.
 
Alle Sonderangebote, Arrangements oder Rabatte, die Teil des Vertrages sind, müssen bar (also nicht mit Schecks, Dividenden, Kreditkarten oder anderen ausgestellten Zahlungsmitteln) bezahlt werden oder vor dem Datum der Ankunft zu 100% per Überweisung bezahlt sein.
 
Zuerkannte Rabatte sind auf Anfrage anwendbar.
 
13.
Vertragsbruch
Jeder schwere oder wiederholte Verstoß gegen die vertraglichen Verpflichtungen berechtigt den Hotelinhaber zur sofortigen Beendigung des Vertrages ohne vorherige Kündigung, unbeschadet des Rechts des Hotelinhabers auf Schadenersatz.
 
14.
Haftung des Hotelinhabers und Verwahrung im Hotel
Der Hotelinhaber haftet nicht, wenn sich der Schaden aus einem Ereignis ergibt, das er, trotz der nötigen Vorkehrungen hinsichtlich der Umstände und der Folgen, nicht vermeiden konnte (höhere Gewalt).
 
Ebenso haft er nicht für Schäden, die, auch zum Teil, aus dem Verschulden des Gastes resultieren.
 
Auch ist der Gast verpflichtet, wertvolle Gegenstände in dem Safe aufzubewahren, der ihm in seinem Zimmer zur Verfügung gestellt wird (sofern dies möglich ist).
 
Das bürgerliche Gesetzbuch (Gesetz vom 4. Juli 1972, B.S. 19. August 1972) regelt die Verwahrung im Hotel, die Artikel werden nachfolgend genannt:
Artikel 1952: Der Hotelinhaber haftet als Verwahrer für Beschädigung, Vernichtung oder Entwendung von Sachen, die ein Gast, der ins Hotel einzieht und dort logiert, mit ins Hotel bringt. Die Hinterlegung der Sachen muss als Hinterlegung aus Notwendigkeit betrachtet werden. Als mitgebrachte Sachen werden betrachtet:
 
a) Sachen, die sich während der Zeit, in der dem Gast dort eine Übernachtungsgelegenheit zur Verfügung steht, im Hotel befinden.
b) Sachen, die der Hotelinhaber oder eine in seinen Diensten stehende Person während der Zeit, in der dem Gast dort eine Übernachtungsgelegenheit zur Verfügung steht, außerhalb des Hotels in seine Obhut nimmt.
c) Sachen, die der Hotelinhaber oder eine in seinen Diensten stehende Person eine angemessene Dauer vor oder nach der Zeit, in der dem Gast dort eine Übernachtungsgelegenheit zur Verfügung steht, innerhalb oder außerhalb des Hotels in seine Obhut nimmt.
 
Die in diesem Artikel genannte Haftung beschränkt sich je Schadenfall auf das 100-fache des Unterkunftspreises pro Tag der Übernachtungsgelegenheit. Der König kann im Bedarfsfall die Daten für die Festlegung des Preises bestimmen. Der königliche Beschluss vom 24. Juni 1973 (B.S. 14 Augustus 1973) legt fest, dass der Tagespreis für eine Zimmervermietung (welcher auf Artikel 1952, Absatz 3 verweist) den Betrag des Übernachtungspreises beinhaltet, der vom Hotelinhaber veröffentlicht wird, erhöht um einen Prozentsatz (der eventuell vorgesehen ist) für die angebotenen Dienstleistungen.
 
Artikel 1953: Die Haftung des Hotelinhabers ist nicht beschränkt:
 
a) Wenn die Sachen dem Hotelinhaber oder Personen, die in seinen Diensten stehen, zur Verwahrung anvertraut wurden.
b) Wenn er sich weigerte, Sachen in Verwahrung zu nehmen, zu deren Verwahrung er verpflichtet ist.
c) Wenn die Beschädigung, Vernichtung oder Entwendung der in Artikel 1952 genannten Sachen auf sein Verschulden oder das Verschulden durch Personen, die in seinen Diensten stehen, zurückzuführen ist.
 
Der Hotelinhaber ist verpflichtet, Wertpapiere, Geld oder Wertgegenstände in Verwahrung zu nehmen. Er kann die Verwahrung nur verweigern, wenn es sich um gefährliche Gegenstände handelt oder wenn sie angesichts der Größe des Hotels und der Umstände einen übermäßigen Handelswert darstellen oder eine Überbelastung  verursachen. Er kann verlangen, dass der ihm anvertraute Gegenstand in einer verschlossenen oder versiegelten Verpackung aufbewahrt wird.
 
Artikel 1954: Der Hotelinhaber haftet nicht, sofern die Beschädigung, Vernichtung oder Entwendung zurückzuführen ist auf:
a) Den Gast oder eine Person, die ihn begleitet, in seinen Diensten steht oder ihn besucht.
b) Höhere Gewalt.
c) Bewaffneten Raub.
d) Beschaffenheit oder Mängel des Gegenstandes
 
Artikel 1954bis: Der Gast verwirkt seine Rechte, wenn nicht unmittelbar nach Feststellung des entstandenen Schadens Mitteilung darüber macht, es sei denn, der Schaden wurde durch den Hotelinhaber oder durch Personen, die in seinen Diensten stehen, verursacht.
 
Artikel 1954ter: Jede Erklärung oder Bedingung, mit der die Haftung des Hotelinhabers für den Schaden ausgeschlossen oder beschränkt wird, ist nichtig. Artikel 1954quater: Die Artikel 1952, 1953 und 1954bis sind nicht auf Fahrzeuge oder Gegenstände anwendbar, die zu ihrer Ladung gehören und an Ort und Stelle zurückgelassen wurden, noch auf lebende Tiere.
 
15.
Die Verantwortung des Gastes/Vertragspartners
Der Gast und der Vertragspartner haften gesamtschuldnerisch gegenüber dem Hotelinhaber für jeden Schaden an Personen, an Gebäude, am Mobiliar oder an der Ausrüstung des Hotels und der Orte, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, der von ihm selbst, von Besuchern, Haustiere und anderen zu ihm in Beziehung stehenden Personen verursacht wurde.
 
16.
Einbehaltung (Eigentumsvorbehalt) von Gegenständen, die vom Gast mitgebracht wurden
Der Hotelinhaber hat das Recht, als Garantie für die Zahlung der ihm geschuldeten Beträge, Gegenstände mit Handelswert und alles Dazugehörige, die vom Gast mitgebracht wurden, einzubehalten und letzten Endes zu verkaufen.
 
 
17.
Das Verhalten des Gastes
Der Gast muss sich entsprechend den Gepflogenheiten und der Hausordnung des Hotels, in dem er sich aufhält, verhalten – die Hausordnung liegt zur Einsichtnahme für den Gast bereit.
 
Jeder schwere oder wiederholte Verstoß gegen diese Hausordnung berechtigt den Hotelinhaber zur sofortigen Beendigung des Vertrages ohne vorherige Kündigung.
 
18.
Haustiere
Wenn ein Gast ein Haustier mit ins Hotel bringen möchte, ist er vor dem Mitbringen des Tiers verpflichtet, den Hotelinhaber hierüber zu verständigen. Er bleibt auch verantwortlich und darf das Tier nicht alleine lassen. Für das Tier wird ein Pauschalpreis berechnet. Der Hotelinhaber kann die Aufnahme von Tieren jederzeit ohne Begründung verweigern.
 
19.
Belegung und Räumung der Zimmer
Sofern keine anders lautenden vertraglichen Bestimmungen bestehen, müssen reservierte Zimmer für den Gast um 15 Uhr verfügbar sein, während Zimmer vom Gast, der das Hotel verlassen muss, vor 10 Uhr geräumt werden müssen. Wenn das Zimmer nicht um 15.00 Uhr verfügbar ist, hat der Gast das Recht, dieselbe Wartezeit nach 10 Uhr in Anspruch zu nehmen, jedoch maximal bis 14.00 Uhr. Wenn der Gast sein Zimmer um spätestens 11.00 Uhr noch nicht geräumt hat, ist der Hotelinhaber befugt, eine zusätzlich Übernachtung zu berechnen, zuzüglich der Kosten für etwaige Schäden, die sich durch die verspätete Abreise ergeben.
 
20.
Kontrolle der Reisenden
Der Gast ist bei seiner Ankunft im Hotel verpflichtet, seinen Personalausweis zu zeigen, um die polizeiliche Anmeldung zu ermöglichen, die er außerdem unterschreiben muss.
 
21.
Verspätete Ankunft
Eine verspätete Ankunft, d.h. nach der vereinbarten Uhrzeit, die nicht vom Gast angekündigt wurde, berechtigt automatisch zur Aufhebung des Hotelvertrages, mit dem Anspruch auf Schadenersatz seitens des Hotelinhabers.
 
22.
Telefonische Reservierung
Eine telefonische Reservierung, die vom Hotelinhaber akzeptiert wurde, gilt nur bis 17 Uhr, sofern es sich um eine Reservierung für denselben Tag handelt und die erforderlichen Kreditkartendaten nicht schriftlich übermittelt wurden.
 
Im Falle einer Verspätung ist der Gast verpflichtet, den Hotelinhaber vorab hierüber zu informieren und seine genaue Ankunftszeit zu nennen, andernfalls berechtigt dieser Umstand automatisch zur Aufhebung des Hotelvertrages, mit dem Anspruch auf Schadenersatz seitens des Hotelinhabers.
 
 
 
23.
Auf Geldbeträge, die am Datum ihrer Fälligkeit nicht beglichen sind, werden von Rechts wegen und ohne Mahnung Verzugszinsen erhoben. Die Höhe dieser Zinsen entspricht dem von der “Belgische Vereniging van Banken” auf Barkredite angewandten Zinssatz, erhöht um 2%. Bei Nichtbegleichung der Rechnung wird vom Vertragspartner außerdem eine Pauschale von 15% des Rechnungsbetrages verlangt. Der Hotelinhaber ist berechtigt, alle anderen Dienstleistungen bis zur vollständigen Bezahlung einzustellen. Die noch nicht verfallenen Rechnungen werden ebenfalls in voller Höhe einforderbar.
 
24.
Eine zugestandene Preissenkung, eine Rückgabe oder eine Kommission, die vom Hotelinhaber gewährt wurde, verfällt im Falle der Nichtbegleichung der Rechnung am Fälligkeitsdatum.
 
25.
Stornierung von Reservierungen während des Aufenthalts
Bei schwerwiegenden und nachgewiesenen Gründen (Krankheit, Unfall, Versterben des Gastes oder seines Lebensgefährten, eines Elternteils, Kindes, Bruders oder Schwester) wird maximal der begonnene Tag berechnet, wobei es dem Hotelinhaber freisteht, diese Tagesleistung zu berechnen.
 
In Fällen, für die der Hotelinhaber weder verantwortlich, noch haftbar ist, oder in denen kein Beweis für schwerwiegende und nachgewiesene Gründe erbracht werden kann, zahlt der Gast 100% des begonnenen Tages und die Hälfte des verbleibenden reservierten Zeitraums, verhältnismäßig zum in der Reservierung festgelegten Preis.
 
26.
Vorschüsse, wie im Bestätigungsschreiben vorgesehen, müssen unmittelbar an den Hotelinhaber gezahlt werden und zwar am Tag exakt zwischen dem Datum der Reservierung und dem Datum der Ankunft.
Wenn keine Zahlung erfolgt, ist der Hotelinhaber berechtigt, die Hotelreservierung ohne vorherige Ankündigung zu stornieren.
 
27.
Wenn Rabatte für Gruppen gewährt werden, versteht man unter einer Gruppe mindestens 10 zahlende Personen, die sich tatsächlich im Hotel anmelden.
 
Die definitive Anzahl der Gäste muss dem Hotelinhaber mindestens eine Woche vor ihrer Ankunft mitgeteilt werden. Die angegebene Anzahl ist für die Begleichung der Hotelrechnung verbindlich.
 
28. 
Im Falle der Stornierung durch den Vertragspartner gelten folgende Entschädigungen:
-100% der Vertragssumme, abzüglich des erhaltenen Vorschusses, wenn die Annullierung am Tag vor dem vorgesehenen Ankunftsdatum erfolgt.
-80% der Vertragssumme, abzüglich des erhaltenen Vorschusses, wenn die Annullierung 2 Tage vor dem vorgesehenen Ankunftsdatum erfolgt.
-50% der Vertragssumme, abzüglich des erhaltenen Vorschusses, wenn die Annullierung zwischen dem 8. und spätestens dem 3. Tag vor dem vorgesehenen Ankunftsdatum erfolgt .
-25% der Vertragssumme, abzüglich des erhaltenen Vorschusses, wenn die Annullierung zwischen vier Wochen und dem 8. Tag vor dem vorgesehenen Ankunftsdatum erfolgt.
- keine Entschädigung, wenn die Annullierung mehr als vier Wochen vor dem vorgesehenen Ankunftsdatum erfolgt.
 
Im Falle der Stornierung durch den Hotelinhaber, aus anderen Gründen als höherer Gewalt, unvorhersehbaren Umständen, Personalmangel oder technischen Problemen, hat der Hotelinhaber die Möglichkeit, für eine gleichwertige Unterkunft zu sorgen, wie unter Punkt 10 beschrieben, oder dem Vertragspartner die oben genannte Entschädigung zu zahlen.
 
29.
Wertgutscheine und/oder Geschenkschecks gelten erst, wenn sie vollständig bezahlt sind. Sie behalten ihre Gültigkeit für 1 Jahr ab dem Datum der Bezahlung. Nach 1 Jahr verfallen 50% des Wertes, die restlichen 50% können noch 1 Jahr in Anspruch genommen werden. Nach 2 Jahren sind die Gutscheine/Schecks vollständig verfallen.
Vorschüsse fallen unter dieselben Bestimmungen, wie oben beschrieben.
Gutscheine zugunsten eines Vertragspartners verfallen 1 Jahr nach Ausstellung durch den Hotelinhaber vollständig.
 
30.
Im Falle der Fakturierung auf den Namen einer juristischen Person sind die Vorsitzenden gemeinsam mit der juristischen Person gesamtschuldnerisch zur Zahlung verpflichtet.
 
31.
Die Tatsache, dass der Hotelinhaber die eine oder andere Klausel, die zu seinem Vorteil in den vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt wurde, nicht anwendet, darf nicht als Verzicht auf die Berufung auf diese Klausel verstanden werden.
 
32.
Die Tatsache, dass der Vertragspartner die allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht in seiner gesetzlichen Muttersprache erhielt, entbindet ihn nicht von ihrer Anwendung, es sei denn, er hat versicht, sich eine Übersetzung zu beschaffen. Falls die Übersetzung eine andere Auslegung ermöglicht, hat der ursprüngliche niederländische Wortlaut Vorrang vor der Übersetzung.
 
33.
Die mögliche Nichtigkeit einer oder mehrerer Bestimmungen der vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen führt nicht zur Nichtigkeit der vollständigen Vereinbarung. Die restlichen Bestimmungen bleiben in diesem Fall vollständig in Kraft.
 
Alle Streitigkeiten, die sich aus dieser Vereinbarung ergeben, werden vom zuständigen Gericht in Brügge beigelegt.

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